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Keine Armut

Ziel 1: Armut in jeder Form und überall beenden

 

Die Weltgemeinschaft hat es sich bis 2030 zum Ziel gesetzt, extreme Armut komplett zu beenden. Seit 1990 hat sich die Zahl der Menschen in extremer Armut mehr als halbiert.

Dennoch mussten im Jahr 2015 noch circa 736 Millionen Menschen von weniger als 1,90 US Dollar pro Tag auskommen.

 

Von multidimensionaler Armut sind 1,5 Milliarden Menschen betroffen. Das bedeutet, dass sie nur eingeschränkten oder keinen Zugang zu Bildung, Gesundheit und Grundversorgungen, wie Sanitäranlagen, Wasser und Energie, haben. Die Menschen wohnen häufig in ländlichen Gebieten, arbeiten in der Landwirtschaft oder haben einen niedrigen Bildungsstand. Knapp die Hälfte aller von extremer Armut betroffenen sind Kinder.

 

Ein weiteres Problem ist Erwerbsarmut. Diese besteht, wenn Menschen, obwohl sie einer Lohnarbeit nachgehen, von Armut betroffen sind. Die Gruppe der 15- 24 jährigen leidet am meisten unter Erwerbsarmut. 2015 lebten weltweit mehr als 16 Prozent aller Jugendlichen trotz Beschäftigung unterhalb der Armutsgrenze (im Vergleich 9% der Erwachsenen).

Kinder- und Jugendarmut in Deutschland

Nach EU-Definition gilt eine Person als arm, wenn sie über weniger als 60% des mittleren Einkommens des Landes verfügt, in dem sie lebt. In Deutschland waren 2017 21 Prozent aller Kinder und Jugendlicher von dauerhafter oder wiederkehrender Armut betroffen. Weitere knapp zehn Prozent litten temporär unter Armut. 

In Deutschland geht Armut oft mit einer geringeren Teilhabe am sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben einher. Kinder, die weniger am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, haben nachweisbar schlechtere Chancen in der Schule und im späteren Berufsleben. Armut im Kindes- oder Jugendalter verringert die Möglichkeit als erwachsene Person ein selbstbestimmtes Leben außerhalb von Armut zu führen.

 

Kinder oder Jugendliche haben keine Möglichkeiten eigenständig ihre Armut zu beenden. Eine Kindergrundsicherung kann Kindern und Jugendlichen in Armut helfen. Das Geld soll den Eltern helfen die Kinder in ihren Grundbedürfnissen zu versorgen und ihnen die Teilhabe in der Gesellschaft zu gewährleisten.

Das kannst Du tun

 

Du kannst etwas gegen Armut unternehmen. Spielsachen, die Du nicht mehr benutzt, ein Buch, das Du schon gelesen hast oder Dein altes Fahrrad müssen nicht ungenutzt in der Ecke stehen. Vielleicht freut sich ein anderes Kind darüber. In vielen Städten und Dörfern gibt es sogenannte Umsonstläden oder Sozialkaufhäuser. Dort bekommen Menschen umsonst oder günstig Kleidung, Küchenmaterialien, Spiele oder Bücher. Dort kannst Du Dein aussortiertes Spielzeug abgeben.

Wenn Dir weitere Möglichkeiten einfallen, was Du gegen Armut tun kannst, dann reiche sie gerne bis zum 15. September beim Kinder- und Jugendwettbewerb des Landesjugendwerks der AWO NRW ein! Informationen dazu findest Du unter: https://jw-awo-wettbewerb.de/