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Ernährung

Ziel 2: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

 

Der Anteil an Menschen, die unterernährt sind ist von 10,6 Prozent im Jahr 2015 auf 11 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Derzeit sind weltweit circa 815 Millionen Menschen unterernährt und zwei Milliarden Menschen mangelernährt. Hunger ist das größte Gesundheitsrisiko. 2017 waren über 200 Millionen Kinder in ihrer Entwicklung aufgrund von Mangelernährung verzögert.


Quelle: Vereinte Nationen (2018): Ziele für nachhaltige Entwicklung Bericht 2018.

 

Weltweit stehen trotz des enormen Bevölkerungswachstums genügend Ressourcen zur Deckelung der Ernährungssicherheit zur Verfügung. Mangelnde Infrastruktur, Konflikte oder der schlechte Umgang mit Umwelt und Ressourcen sorgen für eine ungleiche Verteilung der Nahrungsmittel.

 

Ernährung in Deutschland

 

Zwar ist eine chronische Unterernährung in Deutschland selten, dennoch wird immer wieder von einer Rückkehr der Ernährungsarmut gesprochen. Vermehrt können es sich Menschen nicht mehr leisten sich angemessen zu ernähren und greifen auf Hilfsangebote wie zum Beispiel die Tafel zurück. Die deutschen Tafeln unterstützen regelmäßig bis zu 1,5 Millionen bedürftige Personen - davon 30 Prozent Kinder.  Es wird davon ausgegangen, dass etwa eine halbe Millionen Kinder in Deutschland regelmäßig Hunger leiden.

 

Besonders ältere Menschen und von Kinder- und Jugendarmut betroffene laufen Gefahr von eine Mangelernährung aufzuweisen. Viele Menschen würden sich gerne gesünder, ökologischer und fairer ernähren, doch diese Produkte sind meist besonders teuer. Verschiedene Studien haben ergeben, dass das Einkommen der Eltern einen hohen Einfluss auf die Nährstoffversorgung und das Gewicht der Kinder hat. In einkommensschwachen Familien sind die Kinder bis zu dreimal häufiger übergewichtig. Günstige Mahlzeiten haben oft einen sehr hohe Energiedichte (hohe Kalorienanzahl) bei einer geringen Menge an Nährstoffen. Mangelernährung und Übergewicht bei Kindern sind somit häufig eine Folge von Armut.

 

Das kannst Du tun

 

Die Tafeln sammeln das ein, was Supermärkte wegwerfen würden. Auch Privatpersonen produzieren eine Menge an vermeidbarem Abfall: Im Jahr wirft jede Person in Deutschland 105kg an Lebensmitteln weg. Du kannst dich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen. Wenn Du das nächste Mal mit einkaufen gehst, mache Dir vorher Gedanken und schreibe eine Einkaufsliste. Dann kaufst Du nur Sachen ein, die Du wirklich brauchst und auch essen wirst. Nach dem Einkauf solltest Du regelmäßig in den Kühlschrank und Obstkorb schauen. So erkennst Du früh genug, falls der Joghurt bald abläuft oder die Birne matschig wird. Du hast einen Überblick und kannst die Lebensmittel essen, bevor sie schlecht werden und in die Tonne wandern.

Wenn Dir weitere Möglichkeiten einfallen, was Du gegen Lebensmittelverschwendung und für eine verantwortungsvolle Ernährung tun kannst, dann reiche sie gerne bis zum 15. September beim Kinder- und Jugendwettbewerb des Landesjugendwerks der AWO NRW ein! Informationen dazu findest Du unter: https://jw-awo-wettbewerb.de/