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Die Agenda 2030

In der Agenda für nachhaltige Entwicklung (auch Agenda 2030 genannt) hat die internationale Staatengemeinschaft Ziele und Umsetzungsprinzipien für eine globale Entwicklung, die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen, festgelegt. Sie wurde im September 2015 von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Globale Herausforderungen sollen fortan im Einklang mit der Umwelt, partnerschaftlich und ohne jemanden zurückzulassen gelöst werden.

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) stehen im Mittelpunkt der Agenda 2030. Die SDGs umfassen 17 Ziele mit 169 Unterzielen aus den fünf Bereichen Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft, im englischen auf „Five P’s“ genannt:

Neben den Zielen, die durch konkrete Indikatoren messbar und vergleichbar werden, wurden fünf Umsetzungsprinzipien festgelegt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Implementierung der Ziele transparent und überprüfbar ist und die Agenda in allen Ländern und in partnerschaftlicher Zusammenarbeit umgesetzt wird.

Das Prinzip Niemanden zurücklassen (engl.: Leave no one behind) rückt benachteiligte Bevölkerungsgruppen in den Mittelpunkt der Agenda. Diese Menschen oder Gruppen konnten bisher nicht oder nur unzureichend von den globalen Entwicklungen profitieren und müssen deswegen in besonderem Maße gefördert werden.

Die ehrgeizigen Ziele wie die absolute Armut zu beenden, die Gleichberechtigung der Geschlechter oder Ungleichheiten zu verringern, sind nur mit der aktiven Beteiligung aller Staaten möglich. Sowohl die Politik, als auch die Zivilgesellschaft ist dazu aufgerufen innovative Lösungen zu finden.

Zur nationalen Umsetzung der SDGs wurde im Januar 2017 die überarbeitete Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Für die globalen Ziele wurden nationale Indikatoren, die auf die Situation in Deutschland abgestimmt sind, festgelegt. So soll beispielsweise der ökologische Fußabdruck verringert, Konsummuster und Produktionsweisen nachhaltiger gestaltet und ein Veränderungsprozess hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft angestoßen werden.