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Bildung und Beschäftigung

  

Ziel 4: Für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen sicherstellen

 

Der Zugang zu Bildung ist ein zentrales Menschenrecht. Hochwertige und inklusive Bildung befähigt Menschen, ihre politische, soziale, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation zu verbessern.

264 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren haben keinen Zugang zu Bildung. Ob ein Kind die Möglichkeit hat zur Schule zu gehen und diese auch abzuschließen hängt stark von Faktoren ab, die sie nicht beeinflussen können, wie dem Gehalt oder Status der Eltern, der ethnischen Zugehörigkeit, dem Geschlecht oder der Herkunft. In lediglich 66 Prozent der Länder weltweit wurde in der Grundschulbildung Geschlechtergerechtigkeit erreicht und nur 10 Prozent aller Kinder mit einer Behinderung gehen zur Schule.

 

Ziel 8: Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern

 

Neben der Forderung nach menschenwürdiger Arbeit für alle visiert das Ziel eine höhere Arbeitsproduktivität und eine geringere Arbeitslosenquote an. Jugendliche und junge Erwachsene stehen dabei besonders im Fokus. Fortschritte, unter anderem im Bereich der Digitalisierung, sollen die Beschäftigungschancen für jungen Menschen erhöhen.

 

Situation in Deutschland

 

Obwohl in Deutschland Schulpflicht herrscht, hängt auch hier die Dauer und Qualität der Bildung von äußeren Faktoren ab. Zwar nähern sich beispielsweise sowohl die Beteiligungsquote als auch die Kompetenzen der Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund an, dennoch gibt es im Sekundarbereich immer noch Unterschiede, die auf den sozioökonomischen Status der Schüler*innen zurückzuführen sind.

 

Die Förderung von inklusiver Bildung ist inzwischen in den Schulgesetzten der Länder rechtlich verankert und die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit Förderbedarf, die an einer allgemeinen Schule unterrichtet werden, steigt stetig. Zwischen den Bundesländern gibt es dabei  allerdings große Unterschiede. In Zukunft wird ein Bildungssystem angestrebt, dass inklusive, lebenslange Bildung im formalen und non-formalen Kontext umsetzt. 

 

Die Arbeitslosenquote junger Menschen zwischen 15 und 25 Jahren betrug im Februar 2019 4,6 Prozent. Nordrhein-Westfalen lag mit einer Quote von 5,5 Prozent über dem deutschen Durchschnitt. Die Jugendarbeitslosigkeit ist allerdings meist von kurzer Dauer und beruht hauptsächlich auf den Schwierigkeiten beim Übergang in den Ausbildungssystem und nach dessen Abschluss.

 

Das kannst Du tun

 

Armut hat einen Einfluss auf die schulischen und beruflichen Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen. Sie können in der Schule Schwierigkeiten haben, wenn sie sich zum Beispiel keine Schulbücher oder keine*n Nachhilfelehrer*in leisten können. Du kannst etwas dagegen unternehmen und Deine alten Lern- und Schulbücher, wenn Du sie nicht mehr brauchst, spenden. Oder hilf Deinen Mitschüler*innen bei den Hausaufgaben und lern gemeinsam mit ihnen für die Schule. So kann das Geld für Nachhilfeunterricht gespart werden, man muss nicht alleine lernen und kann sich gegenseitig unterstützen.

Wenn Dir weitere Möglichkeiten einfallen, was Du im Bereich Bildung und Beschäftigung tun kannst, dann reiche sie gerne bis zum 15. September beim Kinder- und Jugendwettbewerb des Landesjugendwerks der AWO NRW ein! Informationen dazu findest Du unter: https://jw-awo-wettbewerb.de/